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Burnout - was ist das?

Oft beginnt es plötzlich und unerwartet, der Betroffene bricht zusammen und kann sich nicht erklären warum. Dabei hat der Körper schon Wochen, wenn nicht sogar Monate vorher Signale gesandt. Die Entwicklung des Burnouts ist schleichend und baut sich so nach und nach auf, bis irgendwann das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen kommt. Die Grenze des Erträglichen ist nun überschritten. So unterschiedlich die Menschen in ihrer Persönlichkeit sind, so unterschiedlich sind die auslösenden Symptome, die auf ein Burnout hinweisen.

Es geht dabei um das Zusammenwirken vom Mensch – in seiner Einzigartigkeit – und der Umwelt. Der Mensch wird zum größten Teil von seiner Umwelt geprägt, in vielerlei Hinsicht. Die Reaktionen bei Stress, in kritischen Situationen, beim Umgang mit Menschen oder bei der Problembewältigung. Nur werden nicht alle Menschen krank davon. Burnout betrifft oft die Menschen, die sehr viele Emotionen in ihre Aufgaben legen. Die sich stark identifizieren und das Bestreben haben, – gut, ist nicht gut genug -. Das Gefühl anderen oder sich selbst etwas zu schulden, kann die Entwicklung einen Burnouts begünstigen.

Beim Thema Burnout geht es nicht nur um die Situation am Arbeitsplatz, den Chef oder die Kollegen. Es geht vielmehr auch um Familie, Partner, Freunde, finanzielle Situationen und dem fehlenden Ausgleich in der Freizeit. Jeder Mensch in unserem „Außen“ setzt bestimmte Erwartungen in uns, die so zu sagen, die äußeren Rahmenbedingungen bilden. Die Betroffenen sind bestrebt diesen Erwartungen Folge zu leisten und in jeder Hinsicht zu erfüllen. Sie können oft nicht richtig abschalten und Entspannung fällt sehr schwer.

Um aus diesem Desaster heraus zu kommen bedarf es der Veränderung der äußeren und inneren Bedingungen. Die Veränderung des Verhaltens, also der inneren Beweggründe für meine Reaktionen und Handlungen, können nicht von Heut auf Morgen geschehen. Es bedarf der Analyse: warum reagiere ich so und nicht anders, bzw. wie könnte ich noch reagieren, was wäre für mich günstiger? Je besser Sie Ihre Beweggründe kennen, umso mehr könne Sie sie zum Positiven beeinflussen.

Wenn Sie dieser Burnout-Falle entrinnen wollen, müssen Sie sich selbst – wie auch die Umwelt Stück für Stück ändern. Beginnen Sie an sich zu arbeiten, ziehen Sie sich mit einem guten Tee oder Kaffee zurück und beantworten sich so objektiv wie möglich folgende Fragen:

Für den Inneren Aspekt:

  • Wie reagiere ich in Stresssituationen?
  • Wie gehe ich an die Problembewältigung heran?
  • Wie fühle ich mich dabei?
  • Gönne ich mir Pausen, Auszeiten, Erholung, aktiven Ausgleich und kann ich abschalten sowie entspannen?
  • Habe ich auch mal „Mut zur Unvollkommenheit“ oder muss alles perfekt sein?
  • Wie gehe ich mit meinen Schwächen um?

Für den äußeren Aspekt:

  • Was erwartet meine Umwelt (Chef, Kollegen, Familie, Freunde…) von mir.
  • Auf welche dieser Erwartungen habe ich Einfluss, welche kann ich ändern und positiv einwirken?
  • Was ist sinnvoll mal anders zu probieren?
  • Was ist für mich jetzt bzw. überhaupt wichtig?
  • Was kann ich weg rationalisieren?
  • Wie kann ich meine gewünschte Veränderung umsetzen?

Persönlichkeit und Umwelt sind die eine Seite und oft der Auslöser für die körperlichen Symptome.

Nur wird allzu oft die körperliche Seite in den Vordergrund gerückt, sie gehören aber zusammen.

 

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