Back to Top

Heilpraktikerin Cornelia Wiemert ● Wildensteiner Strasse 32, 10318 Berlin

+49(0) 3051488577  Mobil: +49(0) 15254767632

kontakt@burnouthilfe-und-praevention.de

Informationen zur Ernährung

Die Ernährung spielt bei vielen Krankheiten, bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, sowie bei Schmerz- oder Erschöpfungszuständen und noch anderer Krankheitsbilder eine wichtige Rolle.

Unsere übliche Nahrung enthält einen Überschuss an Zucker, tierischem Eiweiß und ungünstigen Fetten (künstliche bzw. stark verarbeitete Fette, so genannte Transfettsäuren).

Gleichzeitig ist diese Kost relativ arm an Vitalstoffen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, von denen man viele noch gar nicht kennt bzw. deren Bedeutung für den Stoffwechsel und die Gesundheit man vielfach nur vermuten kann.

Die häufigsten Zivilisationskrankheiten sind auch auf Fehler in der Ernährung zurückzuführen.

Stoffwechselkrankheiten (wie Diabetes mellitus, Gicht…) sowie Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder Allergien, erfordern einen individuellen Ernährungsplan und evtl. weiterführende Diagnostik.

Im Gegensatz zu den bisherigen (in Deutschland noch offiziellen) Empfehlungen zu einer fettarmen und kohlenhydratreichen Ernährung scheint eine Neubewertung der Kohlenhydrate notwendig.

Ernährungsberatung

Allgemein

In der heutigen Zeit von Schnelllebigkeit, Stress, minderwertigen, falsch deklarierten bzw. gar kontaminierten Lebensmitteln und Fast Food, ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung sehr schwierig.

Häufig entwickeln sich aus diesen Gründen, Symptome auf eigentlich gesunde Lebensmittel.

Diese Unverträglichkeiten gilt es zu lokalisieren. Um mit der Analyse und den geeigneten Mitteln eine normale, symptomfreie, ausgewogene und gesunde Ernährung zu ermöglichen.

Behandlungsmethode:
  • Ich fülle mit Ihnen gemeinsam einen Ernährungsfragebogen der Firmen ImuPro (www.imupro.de) oder GanzImmun (www.ganzimmun.de) je nach Bedarf aus.

  • Dieser wird mit einer Blutprobe von Ihnen, bei selbigen Firmen eingeschickt. Nach 1-2 Wochen kann bereits mit dem Ergebnis, der Antikörper auf Nahrungsmittel gerechnet werden. 

  • Mit dem Ergebnis wird im Anschluss ein erneuter Termin vereinbart, bei welchem dieses ausgewertet und gemeinsam mit Ihnen ein individueller Ernährungsplan, der im täglichen Leben integrierbar ist, erstellt.

Ernährungsempfehlungen als Heilungsansatz

• Vegetarische Kost (möglichst Rohkost)

• Gluten-, Mais-, Soja-, zuckerfrei

• Gluten ist enthalten in: Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Emmer, Kamut, Hafer

   (Diese Getreide sollten unbedingt gemieden werden!)

• Empfehlenswerte Gluten freie Alternativen: Amaranth, Quinoa, Hirse

  (Goldhirse, Braunhirse), Buchweizen, Reis (ungeschält, auch Wildreis)

• Eingeschränkt empfehlenswert (aber roh ungenießbar):

   Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Süßlupine und Kartoffeln

• Empfehlenswert: Topinambur, Esskastanie, Erdmandel

Das Tagesmenü könnte wie folgt aussehen

 

FRÜHSTÜCK:

Obst – erst sauer, dann süß es tritt ein längerer Sättigungseffekt ein und gleichzeitig werden starke Blutzucker-/ Insulinschwankungen vermieden

 1. Gang: frisch gepresster Saft

• Zutaten: 1-3 Grapefruit, Orange oder Äpfel kaltgepresst & 1-2 Zitronen, 1 EL Leinöl, einige Tropfen Weizenkeimöl, wer mag, kann noch 1-3 TL Braunhirsemehl u./o. Erdmandelmehl, u./o. Edelkastanienmehl hinzufügen.

2. Gang: (ca. 20 – 30 Minuten Abstand zum 1. Gang)

• Grüner Smoothie nach Boutenko (,,Green für Life“ – Victoria Boutenko) oder Rosina Sonnenschmidt („Die Rohsaft-Therapie“)

• Zutaten:

– Obst (frisch, tiefgekühlt oder getrocknet) z.B. Apfel, Ananas, Banane, Beeren (Heidelbeeren,

Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren u.a.)

– Kräuter Sommerhalbjahr: Wildkräuter z.B. Löwenzahn, Giersch, Brennnessel…

Winterhalbjahr: Küchenkräuter z.B. Petersielie, Staudensellerie, Babyspinat, Feldsalat und anderes grünes Blattgemüse

– etwas Olivenöl oder Leinöl

– Samen (z.B. Sesam, Leinsamen, Pinienkerne o.ä.)

– um die Konsistenz zu verändern geben Sie vom Kernobst (z.B. Apfel und Birne) in den Entsafter und fügen dem Smoothie frischgepressten Saft zu, bitte kein Wasser zum verdünnen nehmen das kann bei empfindlichen Mägen Verdauungsstörungen machen!

• Alle Zutaten im Mixer oder mit einem Pürierstab zerkleinern

3. Gang: Obst Ihrer Wahl

4. Gang: Trockenfrüchte

MITTAGESSEN

• Gemüse und Salat

1. Gang: • frischgepresster Gemüsesaft (ist mit Kühlung 24 Stunden haltbar)

Grundrezept: Möhre, Rote Beete, Sellerie (Knollen, Staudensellerie), Fenchel & Zutaten nach Belieben und Geschmack: z.B. Ingwer, frisch gepresste Zitrone, Rotkohl, Weißkohl, andere Gemüsesorten & 1 EL Leinöl, Weizenkeimöl (einige Tropfen)

 2. Gang:

• frisches rohes Gemüse nach Wahl (Ampelfarben beachten!)

• Blattsalate aller Art, Wildkräuter

• Avocado

• Nüsse (naturbelassen)

• gedünstete Gemüsegerichte

ABENDESSEN

1. Essen Sie einfach nichts!

(Reduziert des Herzinfarktrisikos, wenn nur 2x die Woche das Abendessen ausfällt!) oder

2. 1 Handteller voll Nüsse oder

3. Gemüsesuppe oder

4. gedünstetes Gemüse oder Wok- Gemüse

Diese Empfehlungen haben sich in der Praxis bewährt. Selbstverständlich haben sie die Möglichkeit, einzelne Zutaten und Gänge nach Ihrem Geschmack und Ihren Wünschen zu verändern.

Individuelle Bedürfnisse, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder bestimmte Krankheiten müssen berücksichtigt werden und erfordern im Einzelfälle eine Anpassungen.

Das Tagesmenü ist nur ein Vorschlag und wartet auf kreative Abwandlung.

 

Seien Sie kreativ! Viel Erfolg!

Frühstück
Mittagessen
Abendessen

Meine Empfehlungen für eine gesunde Ernährung umfasst:

  • Hauptnahrung: Obst & Gemüse, mindestens 650 g/ Tag, möglichst frisch und roh, morgens Obst, mittags Gemüse, als Salat oder Smoothie
  • Vermeidung von Industriezucker (empfehlenswert: Stevia) und Auszugsmehl (z.B. Typ 405) statt Auszugsmehl- Vollkornmehl (das ganze gemahlene Korn) verwenden, nach Möglichkeit Vermeidung von glutenhaltigen Getreidesorten (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel) Gluten hat ein hohes Allergiepotential
  • Alternativen sind: Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Braun- (Wildform) und Goldhirse, Reis
    Reduzierung von tierischen Eiweißen (nach Möglichkeit Meidung der tierischen Eiweiße aus Massentierhaltung zu hohe Schadstoffbelastung wie Hormone, Antibiotika, Weichmacher…)
  • Alternativen sind: Wild (Reh, Hirsch, Wildschwein) Schaf, Kaninchen, bedingt Rind und Pferd
    Vermeidung fettreduzierter Milch bzw. Milchprodukte (kann der Körper nicht verstoffwechseln), nach Möglichkeit Reduzierung der Milchprodukte, wenn dann in Vollfettstufe, Milch soll man essen!!
  • Vermeidung künstlicher Fette (Margarine, raffinierte Öle, andere industriell bearbeitete Fette, so genannte Transfettsäuren)
  • Alternativen sind: Butter, kaltgepresste Öle, Sahne
    Vermeidung von Hochseefisch wegen der Schwermetallbelastung (Empfehlung der WHO)
  • Alternativen sind: bedingt Zuchtfische (evtl. aus Bio-Zucht), Süßwasserfische
  • Vermeidung von Suchtmitteln- Alkohol, Nikotin, Koffein u.ä.
  • Vermeidung von Fertignahrung und anderer denaturierter Nahrung
  • Alternativen sind: Hausmannskost in seiner ganzen Natürlichkeit

Es gibt für Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Ernährung und Lebensweise zu ändern:

  • Sie ändern nichts- die chronischen Beschwerden ändern sich nicht sehr viel. Ihr Körper kann im Laufe der Zeit möglicherweise auch noch mit anderen Zivilisations-Krankheiten reagieren. Mein Behandlung kann nur vorübergehend Erleichterung und evtl. kurz Beschwerdefreiheit bringen.
  • Sie ändern etwas- in einem für Sie annehmbaren Schritttempo, dann wird es Ihnen voraussichtlich auch schrittweise zunehmend besser gehen. Sie profitieren dann auch mehr von meiner Behandlung, welche besser und länger anhaltend wirken kann.
  • Sie ändern viel, indem Sie vorüber gehend meinen Kurplan probieren, dann geht es Erfahrungsgemäß schneller im Heilungsprozess.

Mein Erfahrungen zeigt, dass der Heilungsprozess umso schneller vorangeht, je gründlicher die Änderungen der Lebensführung in Ergänzung zu meiner Behandlung vorgenommen werden. Einige Patienten mit chronischen, scheinbar unheilbaren Krankheitszuständen haben auf diesem Wege fast an Wunder grenzende Erfolge erzielen können!

  • Tempo, Art und Umfang der Änderungen bestimmen Sie selbst. Ich zeige Ihnen nur die Möglichkeiten auf, die Heilung geschieht zu Hause. Meine positiven Erfahrungen zeigen, dass in den meisten Fällen Medikamente und andere Maßnahmen vermieden werden können.

 

Viel Erfolg!