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Heilpraktikerin Cornelia Wiemert ● Wildensteiner Strasse 32, 10318 Berlin

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Müde aber Schlaflos?

wecker

Die Uhr tickt und wieder ist eine Stunde vorbei, die Gedanken drehen sich in endlosen Schleifen durch den Kopf.

 

Es ist schon wieder 3:00 Uhr morgens, man hat noch kein Auge zu getan, der Mond scheint heute auch wieder viel zu hell.

Ich werde wohl mal ins Wohnzimmer ziehen, mit meinem Bett, mein Partner schnarcht wieder vollendet. Endlich Ruhe, 4:30- das Sofa im Wohnzimmer ist unbequem, ich kann immer noch nicht schlafen.

Woran liegt es?

Dieses Szenario kennt, glaube ich, jeder schlafgestörte Mensch, man ist Hundemüde und kann denn noch nicht schlafen.

Auch die „Ausreden“ oder „Erklärungen“ warum das so ist, sind all seitz bekannt. Nur liegt es wirklich daran, das der Partner schnarcht, der Mond scheint oder das Bett vermeintlich unbequem ist. Ich glaube das sind nur die unterhaltenden Gegebenheiten, die Ursachen liegen wo anders.

Der Rhythmus muss her!

Der Mensch ist ein Wesen, was mit der Natur in einem Rhythmus steht und wenn dieser Rhythmus verloren geht, spiegelt es sich im Schlaf wieder.

Das heißt, der Tag – Nachtrhythmus, der Rhythmus der Jahreszeiten oder des Mondes. Dennoch schlafen wir bei Vollmond nicht immer gleich schlecht. Woran liegt das? Mit Sicherheit nicht nur am Mond.

 

Ein abendliches Entspannungsritual

Hier können Sie in den nächsten Minuten die verlängerte Ausatmung üben. Sie dient dazu alles Überflüssige und Belastende des Tages loszulassen. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, nehmen eine entspannte Haltung ein und los geht es.

 

Wo ist unser Lebensrhythmus?

Ich denke es liegt einzig und allein an uns und unserer, sagen wir mal, schnelllebigen Zeit. Der Arbeitsalltag ist vollgepackt, die Termine folgen eng auf einander, der Chef macht Druck von oben und wir? Kompensieren!

Wie? In dem wir die Pausen weg lassen, zwischen durch mal schnell was essen, die letzten Berichte im Bett lesen…

Damit „entsorgen“ wir so zu sagen den Rhythmus zwischen Arbeit und Ruhe, der Körper bleibt in der Anspannung die er für die Arbeit braucht und schaltet irgendwann um- auf Überleben.

Der Körper ist nicht mehr in der Lage zu entspannen und auf Ruhe um zu schalten. Ende vom Lied wir liegen nachts wach.

Dadurch dass unser Lebensrhythmus verloren geht, verliert der Körper auch den Rhythmus seiner Organuhr. Wir essen viel zu spät, zu schwer, das falsche zur falschen Zeit und die Sache mit dem Trinken läuft auch aus dem Ruder.

Die Lösung

Essen hat was mit GENUSS zu tun, sicher darf es auch mal ein schönes Dinner am Abend sein, aber es sollte nicht die Regel werden. Genießen Sie immer, sündigen Sie mal aber bitte ohne Reue!!!!

Essen Sie Obst am Morgen, Gemüse am Mittag- erst roh dann gegart und ein paar Nüsse am Abend.

Der Körper ist Morgens auf Reinigung und Entschlackung geeicht, unterstützen Sie ihn darin z.B. mit einem frisch gepressten Ingwer- Grapefruit-Saft der anregend auf die Leber wirkt und trinken Sie nur bis zum Mittag Wasser. Danach belastet das Wasser das Herz, trinken Sie am Nachmittag lieber Tee bzw. Saft.

Nachmittags ist der Körper auf Aufbau programmiert, geben Sie ihm grüne Gemüse- Smoothies, es darf auch etwas Fleisch sein, wer nicht verzichten will, aber bitte ohne Kombination mit Kohlenhydraten.

Am Abend ein paar Nüsse für den Appetit, dann kann der Körper in Ruhe seine Nachtaktivitäten beginnen, ohne das er sich mit Verdauung zum falschen Zeitpunkt beschäftigen muss.

Ihre innere Organuhr  fängt wieder an zu ticken.

Wenn Sie nun noch beachten, das Obst und Gemüse der Saison zu essen, dann hat ihr Körper alles was er braucht an Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen und sogar in der richtigen Zusammensetzung. Er bekommt dadurch Entlastung die nicht zu unterschätzen ist.

Nun durchleuchten Sie mal Ihr Vorabendprogramm und Ihr Schlafzimmer.

Der Fernseher läuft bis spät, im Bett noch die letzten Berichte für den Chef lesen, E-Mails abrufen damit die Planung für morgen steht, Handy mit der Wecker-Funktion ans Bett gelegt und dann schnell schlafen, es ist schon spät und morgen müssen Sie früh raus.

Das ist kein guter Start in die Nacht.

Versuchen Sie es mal anders. Handy und Chef-Berichte sowie E-Mails gehören nicht in diese späte abendliche Zeit und schon gar nicht ins Schlafzimmer. Stellen Sie sich vor sie könnten Ihren gesamten Arbeitsalltag in einen Rucksack stecken, lassen Sie ihn bewusst vor der Schlafzimmertür stehen. Öffnen Sie weit das Schlafzimmerfenster, schauen noch etwas heraus und konzentrieren sich dabei bewusst auf die Ausatmung. Atmen Sie ganz bewusst aus, den ganzen Alltag loslassen und alles herausatmen. Sie können dabei leise im Hintergrund Entspannungsmusik laufen lassen, wenn Sie merken dass Sie sich entspannen, dann gehen Sie ins Bett und schlafen ruhig ein. Der Schlaf wird wenn vielleicht auch nicht unbedingt länger, dennoch entspannter und erholter sein.

Ich wünsche Ihnen eine gute und erholsame Nacht!